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Junger Grafiker gestaltet die dieci-Filialen mit

Noch mehr italienisches Flair: Eigens gestaltete Poster schmücken neuerdings die Wände der dieci-Filialen. Wer und was steckt dahinter?

Mit der Eröffnung der grösseren Filialen in Luzern, Oerlikon und Olten sah sich dieci nicht nur neuen Platzverhältnissen, sondern auch leeren Wänden gegenüber. Das sah dieci als Chance der Raumgestaltung mit illustrativen Postern eine zusätzliche Raffinesse zu verleihen.

Etablierte Vorbilder

dieci hatte eine klare Vorstellung für die Filialen: reduzierte Eyecatcher. Während der Inspirationssuche fiel die Wahl auf etablierte Klassiker von Häberli, Herbert Leupin oder Lora Lamm. Dieser Bildstil harmoniert hervorragend mit der modernen, von Holz dominierten Raumgestaltung der neuen dieci-Filialen.

 

Italianità, die Liebe zu den Zutaten, die Liefermethode (mit dieci-Auto und Scooter) und die Servicequalität waren die wichtigsten Grundpfeiler für die Erarbeitung der Sujets. Mit diesen Angaben kontaktierte dieci den jungen Grafiker Nikolaj Jaberg. Dieser absolviert zurzeit die Fachklasse für Grafik an der SfG Basel. Somit ein perfekter Kandidat für dieci, wollte man doch einem jungen Nachwuchskünstler diese Chance ermöglichen.

 

Der erste Strich

Also startete Nikolaj mit ersten Handskizzen seiner Ideen:

Nach einer ersten Rücksprache mit dieci verlieh er den ausgewählten Richtungen Farbe: Schritt für Schritt wurde die Richtung der Illustrationen konkreter. Zum Schluss kristallisierten sich drei Favoriten heraus, die je nach dieci Filiale in unterschiedlichen Kombinationen oder Farben die Filialen schmücken. 

 

Viel Freiheit für pure Italianità

«Innerhalb des definierten Briefings hatte ich viele Freiheiten bei der Gestaltung. Die Vorgaben für die Poster waren überschaubar und die klaren Vorstellungen von dieci haben mir geholfen, zielführend das passende Genre zu finden», meinte Nikolaj zu seinem kreativen Arbeitsprozess.

Fündig wurde Nikolaj in den 60er der Schweizer Grafik: So orientierte er sich an der Plakatkunst von Herbert Leupin und versuchte diesen Ansatz modern zu interpretieren. Nikolaj: «Ich wollte, dass die dieci-Besucher sich in den Postern verlieren können – eine sinnliche Seite hervorrufen. Je nach Distanz zum Poster sieht man nur Farbflächen oder das gesamte Sujet.»